Geschichten aus dem Bürgerkrieg

Der Amerikanische Bürgerkrieg hat Bierce entscheidend geprägt. Er war Teilnehmer und damit Zeuge eines der ersten modernen Kriege des Industriezeitalters. Lakonisch, aber nicht gleichgültig berichtet er von seinen schrecklichen Erlebnissen. Die Erzählungen zeigen prägnant, welche seelischen Zerstörungen die totale Gewalt auf den Einzelnen bewirkt.

Ergänzt werden die Texte um Bierces’ autobiographische und vielleicht bedeutendste Erzählung “Was ich in Shiloh sah”, in welcher der Autor schonungslos seine persönlichen Erlebnisse in der Schlacht von Shiloh im April 1862 schildert. Die Erzählung gilt mit Recht als eines der wichtigsten Antikriegsdokumente der amerikanischen Literatur.

 

“Zwanzig Jahre hat Ambrose Bierce gebraucht, bis er Worte fand. Er war der erste, der das Schweigen brach, dieses lähmende schlechte Gewissen einer ganzen Nation. Erst Jahre nach ihm brachten die Kriegshelden beider Seiten ihre Memoiren zu Papier; als das Kriegsministerium 1901 eine offizielle Version der Schlacht von Shiloh veröffentlichte, waren sogar vier Jahrzehnte vergangen. Gibt es im Krieg eine Wahrheit? Bierce fand nichts als nacktes Grauen.”
DIE ZEIT

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Product ID: 3315 Artikelnummer: 978-3-907902-12-7 Kategorie:
Titel

Geschichten aus dem Bürgerkrieg

Untertitel

Mit einem Vorwort von Elisabeth Bronfen

Autor

Ambrose Bierce

Seiten

300 Seiten

Format

gebunden

ISBN

978-3-907902-12-7

Erscheinungsjahr

2014

Publisher

zocher & peter